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The Vendor Client relationship – in real world situations

Na, hat da jemand der Freischaffenden ein Deja Vu? :D

OpenBSD 4.7 kann vorbestellt werden

Was soll man weiter sagen? Please fasten your seatbelt and start your engine – OpenBSD 4.7 erscheint vorraussichtlich am 19.Mai 2010 und kann nun vorbestellt werden. Infos en detail zum kommenden Release erhält man dort, Song und Artwork stehen leider noch nicht bereit, dürften aber demnächst folgen. Eines der sichersten Betriebsysteme wird wieder einmal sicherer. Have phun :-)

SaleZ – Video Demo

Da SaleZ in der Lite Version soweit erstmal fertig ist, habe ich mal ein kleines Video gemacht, um die Funktionsweise zu demonstrieren. SaleZ Lite kann man sich hier herunterladen.

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  3. Palm Pre GSM Version gesichtet

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Vortrag über Maemo und das N900

Auf den Chemnitzer Linux Tagen habe ich am Samstag einen Vortrag über “Maemo und das N900” gehalten. Das PDF zum Vortrag könnt Ihr euch herunterladen. Der Vortrag war gut besucht und einige hatten sogar ihr eigenes N900 dabei. Gefühlt war die N900 Dichte auf den CLT hoch. Die Mehrheit im Saal hatte jedoch ein Smartphone auf Symbian-basis. Windows Mobile Nutzer trauten sich nicht sich zu outen, es ging nur zögerlich eine Hand hoch. Viele nutzten den Vortrag um sich zu informieren, ob sie sich denn ein N900 zulegen sollten oder besser nicht. So kamen im Anschluss mehrere zu mir die mir dankten und entweder sagten “Jetzt weiß ich, dass ich eines brauche” oder “Gut dass ich mir noch keines gekauft habe”. So unterschiedlich waren die Meinung, aber es zeigt das es sich für viele gelohnt hat. Leider reicht die Stunde nicht um alles zu besprechen und die letzten Folien musste ich runterrattern bzw. überspringen. Gerade die Zukunft der Maemo Plattform nach dem Zusammenschluss mit Moblin namens MeeGo kam zu kurz. Wer sich weiter informieren will dem empfehle ich sich die Sendung 93 anzuhören, in der es im speziellen um MeeGo geht und/oder die Sendung 88, die sich um Meinungen/Erfahrungen rund um das N900 dreht.
Weitere Fragen drehten sich darum wie man denn das N900 bekommen kann. Leider bieten die deutschen Mobilfunktprovider das N900 noch nicht zusammen mit einem Vertrag an. Es gibt die Möglichkeit das über Zwischenhändler zu beziehen, die dann auch einen Vertrag von T-Mobile, Vodafone, E-Plus oder o2 dazu anbieten. Oder man bezieht das N900 direkt und sucht sich seinen Vertrag selbst aus.
Das N900, welches mir die HdM zur Verfügung gestellt hat, wurde über Amazon gekauft. Dazu kann man dann einen PrePaid-Tarif nehmen oder Tarife wie T-Mobile Combi Flat für 20 – 100€/Monat oder O2 o + Internetpack für ca. 9 €/Monat. Weitere Fragen einfach hier in die Kommentare stellen oder mir eine Email schreiben. Auf den Seiten zum Vortrag werden wahrscheinlich auch noch Audio und/oder Video Aufnahmen bereitgestellt.

Podcast der Woche: Klabautercast

klabautercast

Die Besten sind immer in der falschen Partei, das muss man leider immer wieder feststellen. Darum lasse ich es auch einfach mal unter den Tisch fallen, dass hier (sekundär) von den Piraten die Rede ist. Martin maha Haase hat vor knapp einem Monat den Klabautercast ins Leben gerufen und spricht dort mit Gästen über piraten-untypische Themen wie Queer, Gender oder gar die europäische Finanzpolitik. Böse Zungen wurden nun sagen, maha sei kein Pirat. ;-)

Egal, hört rein, ab in den Feedreader damit. :)

Folge 3: Gleichberechtigung und Genderfragen

Audio-Datei herunterladen (Klabautercast-Folge-3_-Gleichberechtigung-und-Gender.mp3)

1 2 3

1 2 3 ; 1 2 3 ; rechts links rechts ; links rechts links.
alles dreht sich, man dreht sich, man sieht bunte Lichter, aber kaum sind sie da schon sind sie fort, hält man sie fest verliert man sie, man muss loslassen, einfach sich aufs neue konzentrieren, die neuen Lichter kommen, weil es geht immer weiter, weiter, und es dreht sich und man muss nichts machen, man wird geführt, man dreht sich…
so sollte jeder Wiener Walzer sein

Meine Woche bei Mister Wong #2

Mister WongAuch diese Woche habe ich wieder ein paar Linktipps bei Mister Wong hinterlegt. dunkelangst.org hat eine Homage an den Midnight Commander verfasst. Die einfache Bedienung, das nicht auswendig lernen müssen von Befehlen zur Dateiverwaltung und die volle Funktionstauglichkeit des Midnight Commanders auf der Konsole macht dieses Programm zu einem ständigen Begleiter, der es durchaus mit einem modernen grafischen Dateimanger aufnehmen kann. Auf meinen Windows-Kisten nutze ich bekanntlich den Total Commander – unter den *NIXen ist der MC aber erste Wahl.

(weiterlesen…)

Chemnitzer Linuxtage 2010


Nach einem abwechslungsreichen Wochenende voller Vorträge, Workshops und Projektvorstellungen sind am Sonntag  die Chemnitzer Linuxtage 2010 zu Ende gegangen.

Längst haben sich die Chemnitzer Linuxtage einen festen Platz im Kalender der Freunde quelloffener Software erobert. Die gut besuchte Veranstaltung in der Technischen Universität Chemnitz zog dabei nicht nur Besucher  aus dem ganzen Bundesgebiet, sondern auch aus dem europäischen Ausland an.

Chemnitzer Linuxtage 2010 in der Technischen Universität Chemnitz

Das Motto der diesjährigen Linuxtage lautete “Dienste und Dämonen“.  Über das Wochenende verteilt hatten die Besucher die Möglichkeit, aus  rund 100 Vorträgen ein persönliches Programm zusammenzustellen. Dabei reichte das Spektrum von “DNSSEC – Sichere Namensauflösung im Internet” über “Tipps und Tricks rund um SSH” bis hin zu “Einführung in IPv6” .  Die Veranstaltungen waren i.d.R. recht gut besucht, auch wenn sich zeigte, dass nicht jeder Fachmann auch ein guter Redner sein muss.

"Sichere Namesauflösung im Internet" (H. Schlittermann) im Hörsaal V4

Dass Klaus Knopper ein schlechter Redner sei, kann man sicher nicht behaupten.

Klaus Knopper

Rhetorisch routiniert präsentierte der Schöpfer von  “Knoppix” am Samstag die Entstehungsgeschichte und Hintergründe der beliebten Linux-Live-Distribution, die auf der Distribution von Debian basiert. Nach den abschließenden Fragen des Publikums verteilte Knopper fleißig Knoppix-CDs.

Überhaupt sind die Chemnitzer Linuxtage ideale Jagdgründe für moderne Jäger und Sammler freier Software. Viele Distributionen und Verlage nutzen die Chemnitzer Linuxtage als Schaufenster ihrer Produkte. Neben den gängigen Distributionen, die CDs oder DVDs zur Verfügung stellen, kann ein interessierter Leser auch eine stattliche Sammlung kostenfreier Fachzeitschriften (in denen natürlich auch wieder CDs sind) mit nach Hause nehmen.

Im “Linux-Live-Bereich” der Chemnitzer Linuxtage (siehe Bild ganz oben) konnten sich Projekte und Firmen dem Publikum vorstellen. In diesem Bereich wurden am Wochenende viele Kontakte geknüpft, Informationen ausgetauscht und Diskussionen geführt. Neben den großen Distributionen wie Suse, Debian, Fedora, Ubuntu oder Gentoo waren auch viele kleinere Distributionen und Projekte vertreten.

Als Dienstleistung setzte z.B. Eventphone ein freies Telefonnetz auf. Alle Teilnehmer, die ihr schnurloses DECT Telefon mitbrachten und registriert hatten, konnten sich auf den Linuxtagen kostenfrei erreichen und sogar kostenfreie Anrufe ins deutsche Festnetz machen.

Bei cacert.org konnten sich Interessierte für von CAcert beglaubigte Zertifikate prüfen lassen. Das CAcert-Team prüfte dabei penibel die Authentizität der Bewerber. Die vorgelegten Ausweisdokumente wurden dabei auch mit technischer Gerätschaft unter die Lupe genommen. Name, Körpergröße, Geburtsdatum und Aussehen wurden durch mehrere Prüfer unabhängig voneinander abgeglichen.

CAcert: Gewissenhafte Prüfung auf Authentizität

Im Linux-Live-Bereich gab es eine ganze Menge weitere Dinge zu bestaunen: Miniroboter und ein bizarres  Mondgefährt im Entwicklungsstadium, ein Taschengerät,  das alle Fernseher im näheren Umkreis automatisch abschalten kann und einen knallgrünen “One Laptop Per Child”.

Weitere Höhepunkte des Wochenendes waren die PGP-Keysigning-Party, Übernachtung in der Turnhalle, Prüfungsabnahmen durch das Linux Professional Institute, sowie mehrere Workshopangebote. Kein Wunder, dass sich viele Besucher schon jetzt auf die Chemnitzer Linuxtage 2011 freuen …

http://chemnitzer.linux-tage.de/2010/

Der verlorene Sohn

Mehr als zwei Monate lang lag Bernd W. in einer Kühlbox in Klagenfurt. Der deutsche Fernfahrer war auf einem Rastplatz nahe Kärnten gestorben. Doch die Leiche wollte niemand haben, die Überführungskosten niemand bezahlen.

Bernd W. wurde nur 40 Jahre alt. Der Fernfahrer aus Gülzow in Mecklenburg-Vorpommern starb, wo er die letzten 15 Monate praktisch gelebt hatte: in seinem Lastwagen. Allerdings nicht bei einem Unfall, sondern im Schlaf in seiner Ruhekoje.

Bernd W. führt ein Truckerleben wie Zehntausende anonyme Dieselkutscher in Deutschland, Tag und Nacht unterwegs auf der Straße. Für Beziehungen, für eine Freundin, bleibt selten Zeit, die Kumpels aus der Truckerszene sind sein Familienersatz. Außerhalb seines Lastwagens kommt Bernd W. immer weniger klar.

Am 25. November, einem Donnerstag, fährt Bernd W. mit seinem Fünfachser Richtung Österreich, geladen hat er leere Pappkartons für einen Milchbetrieb bei Klagenfurt. Gegen Abend entdeckt er einen Rastplatz oberhalb des Wörthersees, schwärmt am Handy gegenüber Mike Scheffler, dem Fahrdienstleiter in der Berliner Speditionszentrale, von der phantastischen Aussicht. Er sagt, er wolle früh schlafen gehen. Es ist der letzte Kontakt. Als der Fahrdienstleiter den Lkw 36 Stunden später auf dem Rastplatz aufspürt – Scheffler ist von Berlin nach Österreich geeilt – liegt der Fernfahrer schon lange leblos in seiner Schlafkoje. Todesursache: Herzinfarkt.

In Auschnitten zitiert von T-Online